Reich beschenkt

DHL – Der Kampf geht weiter

*ding-dong*
„Ja?“
„Guten Morgen, hier habe ich ein Paket für Sie.“
„Ah, danke.“
„Wenn Sie hier unterschreiben …“
„Moment! Das habe ich gestern verschickt!“
„Ja, und heute ist es schon da. Nicht schlecht, oder?“
„Nein, da stimmt was nicht – dieses Paket habe ich verschickt!“
„Und – zack – ist es angekommen!“
„Ja … nein … äh, das ist ein Missverständnis … ich bin der Versender! Hier, guck, hier steht’s: „Absender: R. Viktor Hacker“ – „Empfänger: „Bla-di-da XY“.“
„Meine Fresse, immer dieses nörgelige Herumgebohre in Kleinigkeiten!“
„Aber, ich bin der Versender!“
„Nun, das ist jetzt wirklich nicht mein Problem. Da habe ich ganz andere. Tschüss.“
„Äh, oha, ja, da haben Sie wohl recht …“

DHL – Der Kampf geht weiter

Kommunizieren lernen mit o2

Wenn man o2 als Provider an der Backe hat, klingt das Telefonieren in der Regel ja so, als spräche der Anrufteilnehmer einen seltenen Hindi-Dialekt. Durch eine Röhre. Unter der Dusche. Und wendete zwischendurch immer wieder sein Gesicht vom Telefon weg.
Das hat mehrere Vorteile: Zum einen trainiert es sowohl Gehör als auch Auffassungsgabe. Zum anderen zwingt es einen, Telefonate kurz zu halten. Sehr kurz. Und die anderen noch mehr als bisher darauf zu drängen, sich in der schönen Kunst des e-mail-Schreibens zu üben.

#o2 #o2online #sprachqualität

Phlegmatische Musikfans

Schöner Türstehen. „Früher waren mehr Konzerte!“, warf der Schwarzgewandete mit den Plateaustiefeln der Welt im Allgemeinen vor und legte den Konzertflyer seiner Lieblingsband mit dem Datum von heute sorgsam ins Altpapier. Dann sackte er betrübt von seiner eigenen Unlogik sowie dem Gewicht seiner Jahre und dem persönlichen Phlegma schwer auf dem Sofa zusammen.

 Es gibt so Musikrichtungen – EBM, Industrial, Dark Wave, Dark Elektro, Heavy Metal -, für deren Live-Konzerte sich unbedingt die Einrichtung von Live-Streams empfiehlt. Das Aufklappen und Einschalten des Laptops sollte deren streng bewegungsablehnende und strikt daheimverharrende Klientel auch von der Flusspferlederimitat-Couch vor der heimischen mattschwarzen Schrankwand aus bewerkstelligen können. Und die Live-Clubs können mit ganz kleiner Crew gefahren werden. Ein Tonmann reicht. Und ein Kamermann. Ach, das kann dann eigentlich auch der Nightleader übernehmen – der ist sowieso vor Ort. Zum weitestgehend überflüssigen Auf- und Zuschließen.