DHL – Der Kampf geht weiter

Nun … es ist ja auch verständlich – seitdem aus Budgetgründen sämtlichen DHL-Boten die assistierende Begleitung durch hieroglyphenerfahrene Alt-Ägyptologen gestrichen wurde, wird die Entzifferung vor allem solch kryptischer Adressbeschriftungen zunehmend unmöglicher. Da kann man nach längerer Namenssuche mit anstrengendem Lesekampf schon einmal entnervt aufgeben. Kein Ding. Vollstes Verständnis. 😅

DHL – Der Kampf geht weiter

16. Hamburger Comedy Pokal

Nächste Woche Freitag findet ihr mich auf der Bühne im Ella Kulturhaus Langenhorn in der Hauptrunde des 16. Hamburger Comedy Pokals.

Zwei Unterhaltungskünstler treten mit je 45 Minuten Auftrittszeit gegeneinander an.

Einer kommt weiter.

Ich habe die Ehre, mir den Abend mit dem wunderbaren Alpar Fendo teilen zu dürfen und die Moderation macht der großartige Till Frey – das wird auf jeden Fall sehr lustig. Kommt rum und schaut’s euch an!

http://www.hamburgercomedypokal.de/hauptrunde

Vom zivilisierten Umgang mit Freiberuflern und Selbstständigen

Heute: Würdevoll selbstloser Beispielgeber

Es ist ja ganz normal, immer wieder von Agenturen aufgefordert zu werden, Angebote für Sprecheraufträge abzugeben, auf die dann keinerlei Antwort oder Reaktion erfolgt. Schließlich hat man sich nassforsch an den gängigen Sprecherpreislisten orientiert und den Kunden in spe auf diese Weise unhöflichst brüskiert.

Wenn man aber zufällig mitbekommt, dass die mitgelieferten, extra hierfür aufgenommenen Audiodemos anschließend anderen, weit und zügig entgegenkommend preisgünstigeren Konkurrenten als „Beispiel, wie das klingen soll“ vorgelegt werden, kann man immerhin würdevoll erhobenen Hauptes in den freiberuflichen Hungertod schreiten.

Weihnachtszeit – IT-Problemzeit

Repairing home for Christmas

Schon klar, es liegt in der Natur der Sache, dass Eltern für gewöhnlich ältere Leute sind. Und alte Menschen erweisen sich zumeist als technikfeindlich oder aber unerwartet originell beim Finden von Fehlbedienungsmöglichkeiten. Es ist also viel Wahres daran, dass die Weihnachtszeit vor allem auch eine Zeit der IT-Reparaturen im Elternhause ist. Bedenkt bei aller berechtigten Spöttelei aber stets, dass diese Leute euch die ersten zehn Jahre eures Lebens die Windeln wechseln mussten – und jetzt ratet doch mal, wer mehr Kagge gebaut hat …

Neulich an der Clubtür – Rauchen nur unten

Rauchen nur unten

Pizza.de weiß, was Mütter wollen!

Wenn Mama am Sonntag lallend und schwankend von ihrer ausgedehnten Muttertags-Sauftour mit den anderen Muttis nach Hause kommt, wartet schon ihr heißes Muttertags-Geschenk dampfend auf dem Esstisch.
Und das Beste dabei: Der festliche Gemüseteig-Rundling ist schon fix & fertig; sie muss ihn nicht, wie ihr großes Geburtstagsgeschenkt neulich – die üppig belegte Tiefkühlpizza „Hawaii“ vom Aldi -, erst noch selbst in den Ofen schieben.

So muss Muttertag – danke, Pizza.de!

Stones open air in Deutschland – Hörschutz-Pflicht für nichtzahlende Anwohner*

Hamburg. Am 09. September eröffnen die Rolling Stones ihre „No Filter“-Tour mitten in der Hansestadt auf der großen Stadtpark-Wiese.
Die Ticketpreise für das Event bewegen sich zwischen 110 und 200 Euro. So genannte „Vip-Tickets“ sogar in Regionen bis zu 800 Euro.

Nachdem nun vermehrt Stimmen in den sozialen Netzwerken laut werden, „man würde sich einfach außerhalb des umzäunten Bereichs zum Picknick mit Stones-Beschallung niederlassen“ oder „Freunde haben einen Balkon in der Nähe, bringt ihr das Bier mit?“, möchte das Tour-Management noch einmal auf folgende Regelung hinweisen: Vor Konzertbeginn werden an sämtliche Anwohner im Umkreis von 2 Kilometern rund um die Festwiese des Hamburger Stadtparks fest schließende Kapselgehörschutze ausgegeben. Mit Tragepflicht für Ticket-Nichtzahler.

Nach Angaben der Verteilerservices ist es zur Zeit noch möglich, eine Wunschfarbe für den Gehörschutz anzugeben. Danach erfolgt die Verteilung nach vorhandenem Lagerbestand. Es sollen wohl hauptsächlich so genannte „Micky Mäuse“ in leuchtendem Rosa vorrätig sein, zusammen mit kleinen Kontigenten in Schwarz und Blau.

 

 

 

 

 

 

*Satire

Die Abenteuer des Alltags

Heute: Nachhaltige Nachbarn

Das ältere Ehepaar aus dem Stockwerk über mir lebt sehr energiebewusst. Erst neulich berichteten sie mir im Treppenhaus ganz stolz von ihrem neuen Fernsehgerät, dass sowohl über eine ordentliche Bilddiagonale – der Nachrichtenmann stünde quasi im Maßstab 1:1 bei ihnen in der Wohnstube -, als auch eine sogenannte „Soundbar“ verfüge.

Diese Leiste aus mehreren Brüllwürfeln unterhalb des Moderators in Lebensgröße diene zur eindrucksvoll verstärkten Abstrahlung verschiedener akustischer Frequenzen in den Zuschauerraum. Nun könnten sie dank dieses raffinierten Apparates jeden Abend ganz wunderbar Strom sparen, indem sie die Akkus ihrer Hörgeräte herausnähmen und für die Nutzung während des Tages schonten.

Die enthusiastischen Erläuterungen vor der Reihe von Briefkästen mit Anti-Werbungs-Aufklebern dauerten noch an, doch ich bereitete mich schon einmal seelisch auf einen weiteren Passiv-Fernsehabend mit dem großen Fest der Volksmusik vor.

Die Sause würde lang werden, denn beide neigten – wie sie jederzeit freimütig von sich aus zugaben – dazu, für gewöhnlich vor dem TV-Gerät einzuschlummern …

„Zeit für Zorn? – Die Türsteherlesung“ im Museum

Samstag, 22. April 2017

Heute Abend: „Zeit für Zorn? – Die Türsteherlesung“ im Museum für Hamburgische Geschichte. Um 20 Uhr, 21.30 Uhr und 23 Uhr.

Wir freuen uns sehr, bei der heutigen „Langen Nacht der Museen“ dabei sein zu dürfen! Auch wenn Kollege Viktor noch immer seine Bedenken äußert, dass man uns womöglich gleich da behält und als langgediente Türleute des Hamburger Kiezes in einer Vitrine ausstellt. Die Kollegen Henning und Intensiv-Dieter werden seine Bedenken aber sicher bis zum ersten der drei Auftritte des Abends zerstreuen können. Zudem: Im Fall der Fälle würden sich unsere drei Herren von der Sicherheitsfrage bestimmt sehr gut machen als hanseatische Exponate im stadtgeschichtlichen Ausstellungsrundgang.

Kommt vorbei und lauscht den teils bizarren, oft skurrilen, aber immer auch schwarzhumorig erheiternden Stories unserer Türsteher des Vertrauens.

Es gibt drei Shows von je rund 30 Minuten Länge. Um 20 Uhr, 21.30 Uhr und 23 Uhr.

Hinüberregnen: Von Winterklamm zu Pinkelnebel

Heute ist Frühlingsbeginn. Sehr gut am Fröhlicheffekt des Regens zu erkennen, der zur Verdeutlichung dieses Phänomens glücklicherweise seit mehreren Tagen unterbrechungsfrei auf uns herabrieselt. Mit dem einsetzenden Frühlingsanfang ändert der Himmelsurin sowohl Farbe wie Temperatur – seine Anmutung wechselt von kaltem Wintergrau zu wärmerem Nebelgelb; die ganze Stimmungslage wirkt unvermittelt vergnügter, lebensbejahender. Auch scheinen die Tropfen, individuell betrachtet, weicher zu fallen. Man glaubt, weniger nass zu werden. Dies ist natürlich ein rein subjektiver Trugschluss. Aber ein tröstlicher. Irgendwie.