DHL – Der Kampf geht weiter

„Was machen Sie da?“
„Ich hole mein Paket ab.“
„Sie können doch nicht einfach selbst nach Ihrem Paket gucken!“
„Warum nicht? Die Pakete lagern doch hier draußen auf dem Gang.“
„Nein, tun sie nicht.“
„Doch. Ist das kein Post-Selbstbedienungsbereich?“
„Nein! So etwas gibt es nicht!“
„Doch, doch – die Pakete stehen hier neben dem Postbank-Auszugsdrucker und den Kassen vom angrenzenden Supermarkt.“
„Nein, da sind keine Pakete. Das wäre ja gar nicht erlaubt. Hätte ja jeder Zugriff.“
„Oh, hier ist mein Paket. Das, das angeblich noch gar nicht eingetroffen sein soll.“
„Das bilden Sie sich ein.“
„Wow! Meine Einbildungskraft ist enorm! Ich kann es sogar anfassen. Guck: Hier ist mein Paket.“
„Legen Sie das Paket wieder auf den Lager-Wagen!“
„Ich kann es bestimmt auch wieder verschwinden lassen. Mit meiner neu entdeckten Einbildungs-Superkraft.“
„Sie haben es einfach in ihre Tasche gesteckt!“
„Nein, das bilden Sie sich ein. Aber meine Einbildungskraft ist viel stärker als ihre! Ätsch!“
„Bleiben Sie hier!“
„Ich komme morgen wieder. Und bilde mir ein weiteres Paket auf dem Gang ein – es ist unterwegs und müsste morgen auf gar keinen Fall eintreffen.“

DHL – Der Kampf geht weiter

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Besser die Finger davon lassen …

„So, hier sind ihre drei Pakete. Ich brauche noch ihre Unterschrift auf dieser Quittung …“
„Äh, da stimmt etwas nicht – ich erwarte bloß zwei Pakete.“
„Es sind aber nunmal drei.“
„Dieses hier ist nicht meines.“
„Doch.“
„Nein.“
„Aber ja doch!
„Ich mag es zwar nicht, wenn Leute herum-abern, aber auf diesem Paket steht nicht einmal mein Name.“
„Wohl!“
„Ich heiße Hacker, Viktor Hacker. Hier steht aber Hocker, Kevin Hocker.“
„Ja und? Ist doch fast dasselbe!“
„Hören Sie, ich bin zwar in einem sozialen Brennpunkt Hamburgs geboren und aufgewachsen. Ok. Aber für „Kevin“ bin ich schlicht die falsche Generation. Viel zu alt …“*
 
„Sonst meckern Sie immer herum, dass Sie zu wenige Pakete bekommen, und jetzt dieses Geblöke, obwohl Sie eines zu viel erhalten. Nehmen Sie das Paket nun entgegen, oder nicht?“
„Ich bin nicht Kevin Hocker. Ich will sein Paket nicht! Wer weiß, was der sich da bestellt hat …“
„Meine Fresse. Dann eben nicht. Hier, ich habe noch ein unadressiertes Paket – möchten Sie das evtl. mitnehmen?“
„Landen unadressierte Pakete immer bei Ihnen in der Filiale?“
„Manchmal. Wieso?“
„Och, nur so. Falls Sie planen, es zu öffnen, würden Sie dann bitte warten, bis ich weit genug von der Filiale entfernt bin?“
„Hä? Verstehe ich nicht …“
„Macht nichts. Warten Sie einfach ungefähr fünfzehn Minuten, bitte.“
 
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*(alles nach dem Sternchen entspringt der dichterisch-humoristischen Freiheit)

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Fachbereich Postfiliale. „Schönen Guten Tag, Hacker, ich möchte gern mein Paket abholen. Hier ist meine DHL-Kundenkarte.“
„Gerne. Welches Fach?“
„Wie, welches Fach?“
„Ich muss das Fach wissen, um das Paket finden zu können.“
„Woher soll ich denn wissen, in welchem Fach es liegt?“
„Ohne Fach kein Paket.“
„Hmm … versuchen Sie es doch mal mit „Erziehungswissenschaften“.“
„Haha. Wie lustig. Sie sind wohl Komiker.“
„Ja. Aber das Kompliment kann ich guten Gewissens zurückgeben. Sie schlagen sich da auch ganz gut …“
„Wissen Sie das Fach nun, oder nicht?“
„Keine Ahnung, vielleicht steht ja „Hacker“ dran, so oft wie ich hier Pakete abholen muss, die eigentlich zu mir nach Hause adressiert waren.“
„Ich frage mal meine Kollegin.“
„Tun Sie das. Vielleicht unterrichtet die ja sogar Erziehungswissenschaften.“

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Einmal Rundmachen, bitte!

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das-rundpaketLeider gibt es weiterhin Paketversender, die sich standhaft weigern, die neuen, bereits vor geraumer Zeit eingeführten runden Fächer in den DHL-Packstationen zur Kenntnis zu nehmen.

Noch immer verpacken diese ewig Gestrigen ihre Waren ungelenk in quaderförmigen Kartons.

Zum Glück gibt es die ebenso findigen wie tatkräftigen Ausfahrer der DHL, die hier ohne viel Federlesens flugs Hand anlegen und das Paket passend machen zur sicheren Aufbewahrung in den ovalen Paketfächern.

Danke, lieber DHL-Bote, dass du meine Ware nicht wieder retour schicktest, sondern stattdessen von den störenden Ecken befreitest.

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#dhl #dhl_derkampfgehtweiter #packstation #barmbek_nord

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imag2016Man will ja nichts über’s Knie brechen … es sei denn, man arbeitet bei der DHL.

Nach längerer Abstinenz wieder einmal mit den „großen Gelben“ zu tun gehabt. Nun, es ist natürlich schon eine Zumutung, wenn die stumpfen Kunden immer so komisch bemessene Pakete versenden oder erhalten, die partout nicht in die kleinen Fächer passen.

Zum Glück ist der DHL-Mensch von Welt nicht auf den Kopf gefallen, sondern kann selbigen sogar zielstrebig einbringen: Wo religiöse imag2017Zeitgenossen schlicht das Brot brechen, macht er mit einem gezielten Kopfstoß das Paket passend! Denn merke: Platz ist in der kleinsten Hütte, wenn man nur alles anständig faltet …

R.I.P. kleine Japan-Zugsäge. Wir hatten leider nicht die Gelegenheit, uns näher kennen zu lernen, denn dein Rückgrat brach lang vor deiner Zeit. Und schon jetzt weiß ich, du wirst mir sehr fehlen. Zum Beispiel beim Zuschnitt der Pfeilschaft-Rohlinge für den Langbogen. Mit dem ich Jagd auf große, rollende, gelbe Dinger machen könnte …

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Der ewige zweite Versuch

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DHL - Der zweite VersuchDie Meister des Eventuellen schlugen erneut zu: Schon vor dem 1. Versuch wird ein 2. Versuch vorgenommen. Es ist eh uncool und voll spießig, alles gleich beim ersten Mal erledigen zu wollen. Von daher schreitet man sogleich forsch zum Zweiten. Der Mensch und die Anlieferung seines Pakets liegen irgendwo in der Linie dazwischen. Im zweidimensionalen Zwischenreich von „Die Sendung wurde ins Zustellfahrzeug geladen.“ und „Es erfolgt ein 2. Zustellversuch.“. Oder verbirgt sich die reale Person des Paketnichterhaltenden im wiederholt eingesetzten Bindestrich-Doppel „–„? Es bleibt unklar.
Dies gilt indes auch für den zweiten Zustellversuch. Ganz professionell spricht die DHL hier vorauseilend apologetisch von der Lediglichkeit eines Versuchs. Dem vage Womöglichen. Denn: nichts ist sicher. Außer eines:
 
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