Von Äxten und Einbrechern

Und dann sitzt da der Herr Kommissar von der Polizei in deiner Küche und beäugt misstrauisch die riesige, rote New Yorker Feuerwehrmannsaxt, die neben ihm an der Wand lehnt, während er sich Notizen wegen des Einbruchs in deinen Keller macht … „Ich sehe, Sie sind Sammler.“
„Ja, allerdings mehr auf dem Gebiet „Machete“. Äxte besitze ich nur wenige.“
„Nun, besser ist das. Man könnte ja unvermittelt in ein Dschungeldickicht geraten, nicht wahr.“
Humor hat er, wie ich zugeben muss. Dann überreicht er mir mein Aktenzeichen für die Versicherung. „Und Bogenschütze sind Sie auch?“
„Jup. Wegen der eventuellen bösen Viecher im Dickicht mit langen Fängen und Krallen.“
„Besser ist das. Was machen Sie eigentlich beruflich, wenn ich das fragen darf?“
„Ich bin Sprecher.“
„Und was sprechen Sie so?“
„Bevor Sie klingelten war ich mit Telefonansagen für die Verkehrsflächenreinigung Nordbayern beschäftigt.“
„Ach guck, jetzt verstehe ich das mit dieser Axt hier.“
„So ist das.“