Das schwere Leben der Macho-Mään

Wissensmehrung dank Krafttraining
 
Work out bei McFilth. Die nächste anstehende Übung ist für den Trizeps und erfordert einen Kabelzugturm. Ich schlendere zur entsprechenden Geräteansammlung. Auf den letzten Metern überholt mich eine Gestalt mit zügigem Schritt und wirft ihr Handtuch reviermarkierend über die Griffe einer der Maschinen. Ellenbogenausstelllend dreht er sich in der typischen Macho-Män-Drohhaltung mit breitbeinig einladender „Kick to the groin“-Landezone um und reklamiert das Gerät „was‘ los, Digga?“-knurrend für sich.
Freundlich lächelnd überlasse ich ihm den Zugturm und schnappe mir den nächsten in der Reihe. Es ist der einzige noch unbesetzte. Jetzt fällt auch ihm das „Defekt“-Schild an seiner frisch eroberten Maschine auf. Nun gilt es, die schwierige Aufgabe zu bewältigen, sich ohne Würdeverlust und schmerzliche Einbußen in punkto männlicher Überlegenheit zur nächsten Übung zurückzuziehen. Es ist nicht leicht, ein Macho-Män zu sein und überdies immer alles andere auch noch im Griff haben zu müssen.
Ich schaue ganz neutral und vermeide jegliche lustigmachende Haltung. Mir ist seine verkürzte Lebenserwartung als aufbauoptimierter „Bole-Bomber“ ja durchaus sehr bewusst. Ich will ihm auf keinen Fall die Lebensfreude noch weiter rauben – schließlich geht er eh schon nicht zum Lachen in den Hantel-Keller.
Stattdessen freue ich mich über meine moderaten Trainingsgewichte, und dass ich mich als Sportälterer nicht ständig halb bewundernd und halb enttäuscht im Spiegel kontrollieren muss.

Fränkie Funkenflug fährt aus

DHL – Der Kampf geht weiter
 
„Tut mir leid, Ihr Paket finde ich hier nirgendwo.“
„Es soll aber seit gestern hier liegen. Es wurde umgeleitet, nachdem der Fahrer feststellte, dass er nicht in der richtigen Stimmung war, auszusteigen und den Klingelknopf zu drücken. Zumindest entnehme ich das dem Status der DHL Paket-App: „Leider hat unser Auslieferer Sie nicht persönlich angetroffen. Ihr Paket wird in die nächste Filiale umgeleitet.““
„Ich habe hier nur leider nichts für Sie.“
„Was schätzen Sie denn, wann es ankommt? Habe gestern diese Benachrichtigungs-SMS erhalten: „Hallo, es liegt für Sie ab nächsten Werktag 11 Uhr eine Sendung in der Filiale Eichenlohweg in Hamburg. Ihr DHL Team““
„Hm, zeigen Sie mal … Nun, ich kann noch einmal nachschauen, aber weder gestern Abend noch heute im Laufe des Tages ist ein Fahrer hier gewesen.“
„Warum bekomme ich dann diese SMS?“
„Der Fahrer muss die Sendungen am selben Tag in eine Filiale umleiten, wenn er sie nicht ausliefern kann. Daher schreibt er das da rein.“
„Aha. In Wirklichkeit nehmen die ihre Pakete aber einfach mit nach Hause, oder wie?“
„Nun ja … manche Fahrer laden gern ein paar Tage später gesammelt hier ab, nachdem sie lange genug mit den Sendungen herumgefahren sind.“
 
(Zwischenruf von hinten aus dem Lagerraum: „Ach, hat „Fränkie Funkenflug“ (Name vom Autor geändert) wieder Schicht?“)
 
„Ich würde speziell diesen Fahrer zu gern einmal persönlich sprechen …“
„Ich könnte Sie anrufen, wenn das Paket eintrudelt.“
„Oh, das ist nett – hier haben Sie mal meine Nummer.“
„Wir melden uns!“
„Vielen Dank!“
 
DHL – Der Kampf geht weiter

Heldenhafte Nachbarn

Heute: Der Parkplatzkenner

„Dieser Parkplatz ist vollkommen legal!“, Schowanni Eigenlob, junger Familienvater und Nachbar aus Leidenschaft, verstand die erneute Aufregung über den Stammabstellplatz seines Kfz einfach nicht. Wie üblich kühlte sein ganzer Stolz, der playmobil-blaue Kombi bayerischer Fertigung, direkt vor dem Metallgatter des Gebäudetunnels ab.

In lang vergangenen Tagen stellte dieser den Zugang für die Zuliefererkarren in die Innenhof-Werkstätten des typischen Hamburger Miethaus-Quarrees dar. Die Handwerksbetriebe waren schon vor langer Zeit verschwunden und der Innenhof barg jetzt eine kleine Parkanlage mit Spielplatz, mehreren Fahrradstellplätzen sowie die Mülltonnen der Wohnanlage. Selbige müssen einmal pro Woche zur Entleerung seitens der Stadtreinigung vom Hausverwalter durch den Durchgang auf die Straße geschoben werden.

„Es ist nicht verboten, vor dem Durchgang zu parken! Ich sehe nirgendwo ein Schild, dass das Halten oder Parken an dieser Stelle untersagt!“, Schowanni schwoll schon wieder der Kamm.

Nun, tatsächlich hatte die Hamburger Behörde für Verkehr, Wirtschaft und Innovation hier bisher noch keinerlei Gebots- oder Verbotsschilder installiert. Das war auch nicht nötig – sämtliche übrigen Mieter der vier Wohnhäuser in der kleinen Straße wussten um die Wichtigkeit des freien Weges zwecks Müllentfernung und hielten den Platz vor dem Durchgang penibel frei.

„Tja, was ich kann ich dafür, wenn die anderen alle so doof sind? Guck, die Stelle ist ja noch nicht einmal als Feuerwehrzufahrt ausgewiesen. Es ist erlaubt, dort zu parken! Das wollen wir doch ein für alle Mal festhalten!“

Bereits zwei Mal war es zu einem Weiterfahren der Mitarbeiter der Stadtreinigung ohne Müllabholung gekommen, da es aufgrund des davorstehenden bajuwarischen Playmobils nicht möglich war, die Container durch den Tunnel auf die Straße zu schieben.

„Dann müssen die Container eben anders auf die Straße geschafft werden! Und komm‘ mir jetzt nicht wieder mit „einziger Ausgang vom Innenhof“ – das kann’s ja wohl nicht sein, wir leben schließlich im Jahr 2017. Und das ist vor allem auch überhaupt nicht mein Problem – ich habe nichts Ungesetzliches gemacht!“

Derzeit genießt Schowanni Eigenlob mit Familie einen zweiwöchigen Urlaub auf Teneriffa. Sein BMW steht sicher in der kleinen Straße. Wie gewohnt vor der Innenhof-Zufahrt. In der sich etliche, mittlerweile anrüchig überlaufende Mülltonnen zusammendrängen. Eine allerdings fällt durch erstaunliche Leere auf. Ihr Inhalt findet sich großzügig verteilt auf Dach und Motorhaube des spielzeugblauen Autos wieder.

Scheinbar ist dem Hausverwalter oder einem der anderen Mieter zwischenzeitlich der Kragen geplatzt. Mit möglicherweise ungesetzlichen, aber zumindest gefühlsmäßig befreienden und auch irgendwie lustigen Folgen …

Reich beschenkt

DHL – Der Kampf geht weiter

*ding-dong*
„Ja?“
„Guten Morgen, hier habe ich ein Paket für Sie.“
„Ah, danke.“
„Wenn Sie hier unterschreiben …“
„Moment! Das habe ich gestern verschickt!“
„Ja, und heute ist es schon da. Nicht schlecht, oder?“
„Nein, da stimmt was nicht – dieses Paket habe ich verschickt!“
„Und – zack – ist es angekommen!“
„Ja … nein … äh, das ist ein Missverständnis … ich bin der Versender! Hier, guck, hier steht’s: „Absender: R. Viktor Hacker“ – „Empfänger: „Bla-di-da XY“.“
„Meine Fresse, immer dieses nörgelige Herumgebohre in Kleinigkeiten!“
„Aber, ich bin der Versender!“
„Nun, das ist jetzt wirklich nicht mein Problem. Da habe ich ganz andere. Tschüss.“
„Äh, oha, ja, da haben Sie wohl recht …“

DHL – Der Kampf geht weiter

Kommunizieren lernen mit o2

Wenn man o2 als Provider an der Backe hat, klingt das Telefonieren in der Regel ja so, als spräche der Anrufteilnehmer einen seltenen Hindi-Dialekt. Durch eine Röhre. Unter der Dusche. Und wendete zwischendurch immer wieder sein Gesicht vom Telefon weg.
Das hat mehrere Vorteile: Zum einen trainiert es sowohl Gehör als auch Auffassungsgabe. Zum anderen zwingt es einen, Telefonate kurz zu halten. Sehr kurz. Und die anderen noch mehr als bisher darauf zu drängen, sich in der schönen Kunst des e-mail-Schreibens zu üben.

#o2 #o2online #sprachqualität

Elbhipster

Kleine sonntägliche Radtour durch die Heimatstadt. Mit Kindheitsviertelabstecher und Am-Hafen-Herumgelungere.

Schöner Dialog mit einem hipsterigen Großgrundbesitzer auf der Wilhelmsburger Elbseite:

„Ja nee, da dürfen Sie sich nicht aufhalten. Das ist privat!“

Der Quadratbart mit der großzügig pomadisierten Querfrisur fuchtelt mit einem Bratspatel aus seinem Fahrzeug zu mir herüber. Ich stehe am steinigen Elbstrand. Es ist die Stelle, an die ich mich als Kind immer zurückzog, wenn es mir mit den anderen Menschen um mich herum zu viel wurde. Nach vielen vielen Jahren bin ich mal wieder hier.

„Ach echt? Hier hing ich als Kind immer herum. Das war hier alles Brachland.“

„Das ist hier jetzt alles verpachtet. Für die Touri-Gastro. Neben meinem Foodtruck steht hier demnächst noch ein Juice- und Smoothietruck. Kommen viele Städtereisende von den Landungsbrücken herüber. Durch den Alten Elbtunnel. Die wollen alle versorgt sein. Kommen Sie mal da wieder weg, da dürfen Sie nicht durch.“

„Alles gut, ich lasse Ihnen ja gern die Deutungshoheit über mein altes Viertel. Dafür haben Sie schließlich bestimmt gutes Geld bezahlt. Außerdem verdient ja auch diese Elbseite ihr Quantum Gentrifizierung.“

„Ja nee, das ist hier alles Lokalkolorit. Alles naturbelassenes Industrieviertel. Unbezahlbar sowas. Und die Gebäude stehen alle leer und verfallen ganz malerisch.“

„Das liegt am großen Industriesterben im Hafen. Das fing schon in den 1980ern an. Da wurden hier alle arbeitslos.“

„Abandoned places. Verlassene Orte. Ganz hervorragend als Kulisse für das kulinarische Erlebnis. Echte Industriefolklore. Und so schön frei von Gestank, da ja kein Schlot mehr raucht.“

„Oh, Folklore haben wir hier ganz viel. Zum Beispiel die unzähligen Blindgänger.“

„Hä?“

„Na, die Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die hier in Riesenmenge herabregneten. Von denen etliche nicht hochgingen.“

„Äh …“

„Ja, die faulen hier überall im Boden vor sich hin. Ab und an geht eine hoch. Oder wird rechtzeitig gefunden und entschärft.“

„Ja, aber …“

„Genau hier gingen die meisten runter.“

„Äh …“

„Aber machen Sie sich mal keine Sorgen, solange Sie nicht exzessiv mit ihrem Lkw herumrangieren, sollte eigentlich nichts passieren … und außerdem ist das Ding ja nicht so schwer, oder? Bei mehr als zwei Tonnen Fahrzeuggesamtlast verdichtet der Boden stark genug, um auch Bomben in größerem Umkreis zur Detonation zu bringen … Vielleicht sollten Sie nicht zu viele Leute gleichzeitig in die Nähe des Fahrzeugs lassen. Wäre ja zusätzliches Gewicht, nä. Na, Sie machen das schon. Tschühüüss.“

Es war auch wirklich an der Zeit, weiterzufahren. Die Sonne schien so schön.

Erziehungshelfer

Liebes Nachbarskind,

ich weiß, es ist frustrierend, dass meine maximalbepelzte, vierbeinige Mitbewohnerin Karlotta völlig unbeeindruckt von deinen Lockversuchen statuenhaft auf dem Hochparterre-Balkonsims verharrt. Sie ignoriert kleine kreischige Gören nun einmal. Ist eine Marotte von ihr. Und vielleicht etwas unhöflich.
Daher kann ich auch gut verstehen, dass du sie flunschgesichtig mit dem dürren Strahl deiner kleinen Wasserpistole aufs Korn nehmen musstest.
Was mir allerdings leid tut, und dafür möchte ich mich in aller Form bei deiner zartbesaiteten Kindersoziopathenseele entschuldigen, ist der bedauernswerte Umstand, dass der Eimer Wasser, den ich dir kurz darauf vom Balkon aus über den Kopf goss, nur halb gefüllt war. In der Eile ging leider nicht mehr. Aber versprochen: beim nächsten Mal gibt’s die volle Ladung. Aus der großen Waschschüssel. Mit Gummi-Entchen oben drauf.

Hilfsbereite Nachbarschaft

Die füllige Frau mit den schlechten Tattoos und den herauswachsenden, blondierten Strähnen im aufgeplüsterten Haar zerrt schweißüberströmt am Griff der Sackkarre. Am unteren Ende der manuellen Schwerlasthilfe müht sich zeitgleich ihr bierbäuchiger Mann mit der fahlen Kettenraucherhaut schiebend und japsend ab.
Der Transport der Waschmaschine scheint bereits an der Treppe zum ersten Stock zu scheitern. Bis in den zweiten müssen sie es aber schaffen. Die etwa dreizehnjährige Tochter – ich glaube, dass sie Cheyenne-Hanuta oder so ähnlich heißt; jedenfalls klingt das so, was ihre Mutter wiederholt in ihre Richtung ruft -, steht augenrollend daneben und bemängelt erbost den Umstand, dass sie partout keinen Empfang mit ihrem Smartphone hätte.
Ich – just vom Sport heimkommend – lasse meine Tasche fallen und eile hinzu. Gemeinsam wuchten wir das blecherne Ungetüm von Stufe zu Stufe, gelangen nun recht zügig in die zweite Etage.
„Danke, für die Hilfe.“
Die neuen Nachbarn, die Familie ist vor zwei Wochen eingezogen, sind ebenso erleichtert wie angetan.
„Kein Ding. Mache ich doch gern.“
„Ja, da merkt man gleich, dass man in ein ordentliches deutsches Haus gezogen ist.“
„Hä? Verstehe ich jetzt nicht …“
„Naja, wären hier nur so K*n*ken, wie in unserem alten Haus in Billstedt, würde das ja kein’n interessieren. Die machen nie ’nen Finger krumm für deutsche Leute.“
„Achso. Ja, ich als Zigeuner helfe immer gern. Da kann man auch gleich mal einen Blick in die Wohnung der neuen Nachbarn werfen.“
„Was?!“
„Na, was da so drin ist. An Werten. Echt praktisch. Und ganz unauffällg.“
„Aber …“
„Verdammt großen Fernseher haben Sie da. Nicht schlecht.“
„Äh …“
„So, jetzt muss ich aber. Schönen Tag noch.“
„Ja … äh … ebenfalls …“

Es bleibt schwierig …

Tähä.

Eine neue Lebensaufgabe …

DHL – Der Kampf geht weiter

*Ding-Dong*

Zwei Herren stehen vor meiner Wohnungstür. Beide grinsen irgendwie verlegen in ihren DHL-Kurzbeinhosen und nicken eifrig. Ich sage „Guten Tag“, man murmelt etwas Unverständliches. Der eine streckt mir anschließend ein Paket entgegen – auf dem Adressaufkleber steht etwas von „F. Buttgereit“ und „Hausnummer 21“. Ich schüttle freundlich den Kopf: „Tut mir Leid, ich heiße nicht F. Buttgereit, sondern Hacker. Guck, hier zum Beweis das Namensschild an der Tür.“
Die Beiden schauen sich an und es erfolgt ein kurzer Disput in einer mir völlig unbekannten Sprache, die aber irgendwie drollig sympathisch klingt. Dann richtet sich die Aufmerksamkeit wieder auf mich und man hält mir erneut das Paket unter die Nase.
„Nein, nein – das ist nicht für mich. Das ist für jemanden namens „F. Buttgereit“ bestimmt. Es steht zudem die Hausnummer 21 drauf; das hier ist das Haus mit der Nummer 23.“
Wieder Diskussion. Dann wendet sich der hintere der beiden DHL-Männer mit traurigem Blick an mich: „Kein 21?“
„Nein, 23.“
„Kein Haus 21 da.“
„Doch, nebenan.“
„Kein nebenan.“
„Doch, doch – hier aus der Haustür hinaus und dann rechts. Gleich der nächste Eingang.“
„Kein Hauseingang.“
„Doch! Gleich nebenan.“
„Da kein Haus!“
„Leute, bitte, als ich gestern nachgesehen habe, war da ganz sicher ein Haus. Sogar mit Eingang. Und oben drüber die Hausnummer 21. Das wird nicht über Nacht verschwunden sein.“
„Kein Haus!“, bekräftigt der Vordere und drückt mir das Paket nachdrücklich in die Hand.
Der andere nickt eifrig: „Hier Paket, gib 21.“
Man macht auf dem Absatz kehrt, strebt den Hausflur hinunter zur Eingangstür.
„Hey, muss ich nicht irgendwas unterschreiben, sach ma?“
„Kein 21, kein Unterschrift, alles gut!“
„Nun, denn man tau …“, verfalle ich kurz ins drollige Plattdeutsche.
Dann läuft es mir kalt den Rücken hinunter: Bin ich etwa gerade gegen meinen Willen zum DHL-Hilfsdeputy ernannt worden? Upps …

DHL – Der Kampf geht weiter

Von Äxten und Einbrechern

Und dann sitzt da der Herr Kommissar von der Polizei in deiner Küche und beäugt misstrauisch die riesige, rote New Yorker Feuerwehrmannsaxt, die neben ihm an der Wand lehnt, während er sich Notizen wegen des Einbruchs in deinen Keller macht … „Ich sehe, Sie sind Sammler.“
„Ja, allerdings mehr auf dem Gebiet „Machete“. Äxte besitze ich nur wenige.“
„Nun, besser ist das. Man könnte ja unvermittelt in ein Dschungeldickicht geraten, nicht wahr.“
Humor hat er, wie ich zugeben muss. Dann überreicht er mir mein Aktenzeichen für die Versicherung. „Und Bogenschütze sind Sie auch?“
„Jup. Wegen der eventuellen bösen Viecher im Dickicht mit langen Fängen und Krallen.“
„Besser ist das. Was machen Sie eigentlich beruflich, wenn ich das fragen darf?“
„Ich bin Sprecher.“
„Und was sprechen Sie so?“
„Bevor Sie klingelten war ich mit Telefonansagen für die Verkehrsflächenreinigung Nordbayern beschäftigt.“
„Ach guck, jetzt verstehe ich das mit dieser Axt hier.“
„So ist das.“