Kommunizieren lernen mit o2

Wenn man o2 als Provider an der Backe hat, klingt das Telefonieren in der Regel ja so, als spräche der Anrufteilnehmer einen seltenen Hindi-Dialekt. Durch eine Röhre. Unter der Dusche. Und wendete zwischendurch immer wieder sein Gesicht vom Telefon weg.
Das hat mehrere Vorteile: Zum einen trainiert es sowohl Gehör als auch Auffassungsgabe. Zum anderen zwingt es einen, Telefonate kurz zu halten. Sehr kurz. Und die anderen noch mehr als bisher darauf zu drängen, sich in der schönen Kunst des e-mail-Schreibens zu üben.

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Moderne Telekommunikation

o2 – der Telefonanbieter Ihres Vertrauens …

„Ihre Wartezeit beträgt voraussichtlich 30 Minuten … Oh, da haben sie die falsche Nummer gewählt, Sie müssen die Nummer wählen, die Sie mit der SMS bekommen haben … Sie haben keine SMS von uns erhalten? Dann müssen Sie den Kündigungs-Vorgang noch einmal ganz von vorn beginnen …“ „Ihre Wartezeit beträgt voraussichtlich 45 Minuten … sofern Ihre Telefonverbindung nicht wie gewohnt unvermittelt zusammenbricht … klick … tuut tuut tuut …“ „Ihre Wartezeit beträgt voraussichtlich 50 Minuten … klick … tuut tuut tuut …“ „Ihre Wartezeit beträgt voraussichtlich 55 Minuten …“

Ihr Götter, bin ich froh, wenn ich diesen Scheißverein o2 endlich los bin!

Nachtrag:

„Würden Sie mir eventuell den Grund für die gewünschte Vertragskündigung nennen?“
„Sehr gerne. Es liegt an der unfassbar schlechten Verbindungs- und Übertragungsqualität. Schon nach einer Minute ist der Gesprächspartner kaum noch zu verstehen – nur noch Rauschen und Knacken. Selbst kurze Sätze kommen lediglich verstümmelt und zerhackt an. Das ist unerträglich.“
„Könnten Sie bitte etwas lauter und deutlicher sprechen? Sie sind kaum zu verstehen …“

Ein Ende mit dem Telefon-Anbieter-Generve

Schluss mit o2

Mir reicht das jetzt mit den unfreiwillig dazugebuchten Soundeffekten bei o2. Diese ständige Rauschen und Knacksen, die Lautstärkeschwankungen und unvermittelten Verbindungsabbrüche. Der Gesprächsteilnehmer, der zwischendurch klingt wie ein Alien, das aus der Kanalisation nach Hause zu telefonieren versucht …

Die Zeitgenossen vor Alexander Graham Bells Erfindung wären vermutlich begeistert gewesen, ohne zu schreien über eine Distanz von mehr als einhundert Metern kommunizieren zu können, aber bitte, liebe Leute, wir haben 2016 und ich möchte mich nicht nach jedem Telefonat schweißgebadet vor Anstrengung erschöpft das Handy fallen und auf den Boden sinken sehen. Das ist doch nicht zeitgemäß, das kann doch nicht der Stand der Technik sein.

Ich habe auch keine Lust mehr, mir von euren schwer zu erreichenden Telefonjokern seit der Verwendung von drei Smartphones unterschiedlicher Bauart erläutern zu lassen, dass selbstverständlich auf eurer Seite keinerlei Fehler vorliegt und alles super ist.

Es hilft nichts: wir müssen unsere langjährige Beziehung beenden, denn sie ist zerrüttet. Und ich versuche jetzt mein Glück mit anderen Anbietern.