„America first – but St. Pauli last …“

Sogar das Abendblatt berichtet über unseren lütten Videostreich … 🙂

Hier geht’s zum Artikel im Hamburger Abendblatt

Trump nun Präsident

Wenn Trump in seinen Reden immer wieder die Phrase „America first“ äußert, spricht er, da bin ich ganz sicher, stets im Sinne von Ludwig XIV, der einst gesagt haben soll, „der Staat, das bin ich“. Passt ja auch gut zur Gesellschaftschicht, der er entstammt, die ihn aber im Gegensatz zu der Schicht, von der er nimmt, eigentlich nicht gewählt hat.

Wie ich heute gelernt aber auch gelernt habe, ist das Wort „Gott“ bei den ‚Muricanern ein Satzzeichen. Ein omnipräsentes. Es ersetzt den Punkt, das Komma, das Semikolon (bei Traditionalisten) und – vor allem – den Gedankenstrich.

Zur Amtszeit muss ich allerdings vermuten: Es werden keine vier Jahre. So oder so. Da bin ich sicher.

Trump & Hillary

​Trump hat also bei der TV-Debatte gegen Hillary abgestunken. Sie: Geschliffen und cool argumentiert. Er: Hilflos herumgestammelt, gepöbelt und am Ende behauptet, sein Mikrofon sei irgendwie defekt gewesen. Was wird jetzt passieren? Nun, diejenigen, die bisher seine Fans waren, werden noch fester zu ihm stehen. Und überdies wird er noch neue hinzugewinnen. 

Warum? Weil, seine Anhänger sich abgehängt und zurückgesetzt glauben. Von gebildeten, coolen, gutaussehenden Menschen, die mit elaborierter Sprache eine nicht durch Logik, sondern durch Emotionen begründete Haltung wegdiskutieren. 

Das kann nicht funktionieren. Es treibt die Leute nur noch immer schneller und immer trotziger in die Arme der Populisten und Demagogen. In den USA wie bei uns.

Wenn die so weitermachen, wird in den USA Trump auf Sicherheit der „letzte Präsident of ‚murica“ und bei uns die A(dol)fD regieren …