Imagefilm-Sprechereinsatz

Hier durfte ich wieder einmal meine Stimme als Off-Sprecher einbringen.

Vom zivilisierten Umgang mit Freiberuflern und Selbstständigen

Heute: Sonntags-Kommähdie

Der aufmerksame Unternehmer sucht stets am Sonntag den Kontakt zu seinen Dienstleistern, denn an diesem Punkt der Woche ist der Servicebeauftragte am wenigsten durch andere Jobs abgelenkt und kann sich konzentriert den besonderen Erfordernissen und Wünschen des Auftraggebers widmen.

„Wie Sie am zur Verfügung gestellten Sprecherskript für den Imagefilm sicher schon bemerkt haben, neigt unsere Marketingabteilung zum ausgiebigen Gebrauch von Anglizismen. Ich möchte Sie indes bitten, diese englischen Formulierungen deutsch auszusprechen. Und zwar spürbar.“
„?“
„Ja, ich bin kein Freund dieser fremdländischen Konstrukte. Das passt auch überhaupt nicht zu unserem Kundenstamm.“
„?“
„Sehen Sie, wir sind ein Traditionsunternehmen und beliefern in erster Linie familiär geführte Handwerksbetriebe. Die können mit diesem ganzen neumodischen englischen Kram nicht um.“
„??“
„Die neue Marketingabteilung stellt einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar, sollen die ruhig ihre Arbeit machen. Wissen Sie, am Ende muss ich aber an unsere Kunden denken, das ist schließlich meine ureigene Verantwortung als Firmenchef. Also, sprechen Sie bitte einfach alle fremdsprachlichen Begriffe trocken urdeutsch aus, dann haben wir doch einen gangbaren Kompromiss für alle Seiten, wie ich finde. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und einen schönen Sonntag. Sie können mir die Tonspur dann bis 21 Uhr schicken. Bittedanke.“

Jo. Fietbäck, Ettferteising, Kommpleiänz, Kontännt, Pablick Rehläischän, Kommörschäll, Tecknollodschieh …