Orthografisches Gedächtnis

Schöner Türstehen

„Tut mir leid, du darfst hier nicht rein.“
„Digga, wieso das den nich‘?“
„Du hast Hausverbot.“
„Seid wan das den?“
„Du hast vor vier Wochen so dermaßen herumgenervt, dass ich dir Lokalverbot erteilen musste.“
„Und das weissu noch?“
„Ja. Ich habe ein orthografisches Gedächtnis!“

DHL – Der Kampf geht weiter

Nun … es ist ja auch verständlich – seitdem aus Budgetgründen sämtlichen DHL-Boten die assistierende Begleitung durch hieroglyphenerfahrene Alt-Ägyptologen gestrichen wurde, wird die Entzifferung vor allem solch kryptischer Adressbeschriftungen zunehmend unmöglicher. Da kann man nach längerer Namenssuche mit anstrengendem Lesekampf schon einmal entnervt aufgeben. Kein Ding. Vollstes Verständnis. 😅

DHL – Der Kampf geht weiter

16. Hamburger Comedy Pokal

Nächste Woche Freitag findet ihr mich auf der Bühne im Ella Kulturhaus Langenhorn in der Hauptrunde des 16. Hamburger Comedy Pokals.

Zwei Unterhaltungskünstler treten mit je 45 Minuten Auftrittszeit gegeneinander an.

Einer kommt weiter.

Ich habe die Ehre, mir den Abend mit dem wunderbaren Alpar Fendo teilen zu dürfen und die Moderation macht der großartige Till Frey – das wird auf jeden Fall sehr lustig. Kommt rum und schaut’s euch an!

http://www.hamburgercomedypokal.de/hauptrunde

Vom zivilisierten Umgang mit Freiberuflern und Selbstständigen

Heute: Würdevoll selbstloser Beispielgeber

Es ist ja ganz normal, immer wieder von Agenturen aufgefordert zu werden, Angebote für Sprecheraufträge abzugeben, auf die dann keinerlei Antwort oder Reaktion erfolgt. Schließlich hat man sich nassforsch an den gängigen Sprecherpreislisten orientiert und den Kunden in spe auf diese Weise unhöflichst brüskiert.

Wenn man aber zufällig mitbekommt, dass die mitgelieferten, extra hierfür aufgenommenen Audiodemos anschließend anderen, weit und zügig entgegenkommend preisgünstigeren Konkurrenten als „Beispiel, wie das klingen soll“ vorgelegt werden, kann man immerhin würdevoll erhobenen Hauptes in den freiberuflichen Hungertod schreiten.

Kurzprotokoll des Übergangs

Schöner Türstehen auf dem Hamburger Berg. Resümee der Silvesternacht. Ob beim Eindämmen trunkener Hausfassadenzielübungen verantwortungsunscharfer Raketen-aus-der-Hand-Starter, dem Auflösen ebenso vielköpfiger wie spaßunterbindend finsterer Männergruppenklumpen vor dem Clubeingang, dem sorgsamen Verarzten fröhlicher Barfußtänzer nach der Glasscherbenpolka auf dem Dancefloor oder dem zügig hinausbegleitenden Türservice für entschlossene Kontaktsucher mit „Nein“-Schwäche – der Türmann bewegt sich stets in einer räumlich fließenden Poetik des Tuns.
Vor allem in der Zeit des Jahreswechsels, wenn manches Gästegehirn noch 2017, der Körper aber bereits 2018 ist.
Dennoch: Frohes neues Jahr – denn alles wird gut!

Nachtrag. Merke: Die mittlere türsteherseitige Backpfeife an wiederholt streitsuchenden Nichtgästen klingt so ähnlich wie ein legaler Knallkörper. Ist aber nachhaltiger und verursacht viel weniger Feinstaub.

Talkgast

Kaum aufgezeichnet, zack: schon im Netz. Kurz vor Weihnachten durfte ich der wunderbaren Astrid Rolle bei der 18. Ausgabe von TalkDOT ausführlich Rede und Antwort stehen.

Weihnachtszeit – IT-Problemzeit

Repairing home for Christmas

Schon klar, es liegt in der Natur der Sache, dass Eltern für gewöhnlich ältere Leute sind. Und alte Menschen erweisen sich zumeist als technikfeindlich oder aber unerwartet originell beim Finden von Fehlbedienungsmöglichkeiten. Es ist also viel Wahres daran, dass die Weihnachtszeit vor allem auch eine Zeit der IT-Reparaturen im Elternhause ist. Bedenkt bei aller berechtigten Spöttelei aber stets, dass diese Leute euch die ersten zehn Jahre eures Lebens die Windeln wechseln mussten – und jetzt ratet doch mal, wer mehr Kagge gebaut hat …

Hysteriker-Stoff

Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass es womöglich eine Art Grundstoff gibt, aus dem alle impulsgesteuerten, emotional instabilen Hysteriker gefertigt werden. Ob sie später links, rechts oder religiös werden, ist dann ganz dem Zufall überlassen. Etwa, wer ihnen im Sandkasten die Schaufel auf den Kopf gehauen hat oder sie im vorpubertären Alter schnöde abblitzen ließ.

Dankeschön!

Auf der Bühne. Wo ich am liebsten bin. Ein Publikum unterhalten zu dürfen, mit meinen bizarren und womöglich lustigen Geschichten. Leute zu treffen, die bereit sind, sich mein Zeug anzuhören. Von netten Menschen dabei unterstützt zu werden. Solo oder im Ensemble mit wunderbaren anderen Künstlern auftreten zu können. Ich habe ein gutes Leben. Und dafür bin ich dankbar. Eine große Verbeugung vor allen, die mir das alles wieder und wieder möglich machen! Dankeschön!

On stage. The place i like to be most. To have an audience to entertain with my bizarre and probably funny stories. To meet people who are willing to listen to my stuff. To be supported by nice persons all the time. To perform solo or in collaboration with wonderful other artists. I have a good life and i’m thankful for that. A big bow to everyone who makes that possible again and again! #getsentimental #lovemylife #voiceartist #voiceactor #onstage #comedy #spokenwordperformance #xmastime

Verkehrsgeschehen

Kurze Pause

„Das steht mir zu!“
Nach acht Stunden ohne Ablösung beschloss Fabio, das Fahrtrichtungsschild, eine kleine Pause ein- und sich kurz abzulegen. Der Job des „Hier rechts vorbeifahren“-Anzeigens verlangte bei diesen eisigen Temperaturen auch einem so erfahrenen Verkehrsschild wie Fabio einiges ab.
„Außerdem“, wie der randseitig scharfkantige Verkehrsexperte noch einmal entschieden betonte, „steht mir die Pause gewerkschaftlich zu. Die Liegsabbieger hier in Steilshoop kommen auch mal eine halbe Stunde lang ohne mich klar. Zudem: ein kleines Nickerchen schärft die Sinne und sorgt anschließend wieder für die nötige Konzentration im Job!“
Tja, wer würde es ihm missgönnen.